
Herbstkonzert
„Liebe in Dur und Moll“
am 8. November 2026 um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Joseph Marienloh.
Der Eintritt ist frei. Über eine Spende am Ausgang freuen wir uns.
mit „Concerto d’Amore“
Concerto d’Amore von Jacob de Haan lässt sich frei als „Konzert der Liebe“ übersetzen. Das Werk verbindet auf einzigartige Weise drei völlig unterschiedliche musikalische Epochen und Stilrichtungen miteinander: Barock, Pop und Jazz.
Die Komposition beginnt mit einer feierlichen, stolzen Einleitung im Stil einer barocken Ouvertüre. Daran schließt sich ein kraftvoller, moderner Pop-Abschnitt an, der in ein emotionales und ausdrucksstarkes Adagio übergeht. Einprägsame Motive aus diesem langsamen Teil tauchen später in einer mitreißenden Swing-Passage wieder auf. Das Werk endet schließlich in einer wunderschönen, abgewandelten Wiederkehr des ruhigen Adagio-Charakters.
mit „Let the Tubas swing“
Normalerweise sorgen sie im Hintergrund für das solide Fundament und den tiefen, satten Bass im Orchester: die Tubisten. Doch in dem knackigen und mitreißenden Stück „Let the Tubas Swing“ von Martin Scherbacher ist alles anders. Mit rockigen und swingenden Rhythmen beweisen die Solisten an ihren gewaltigen Instrumenten, dass eine Tuba nicht nur tonangepasst tief klingen, sondern auch verdammt agil swingen und rocken kann.
mit Liebe zu Wellen und Gezeiten
„Ein Abend am Meer“ von Václav Vackár entführt auf eine musikalische Küstenreise, die von sanften Wellenbewegungen bis hin zur ungezähmten Kraft eines nächtlichen Sturms reicht.
In „Santiano“ hat Hans-Joachim Rogoll die vier beliebtesten Hits der Gruppe zu einem fantastischen Medley zusammengepackt. Der Sound ist rau, frei und voller Fernweh. Traditionelle Shanty- und Seemannslieder werden gekonnt mit modernem Rock und Irish Folk gemischt.
mit „Lassus Trombone“
Ein absoluter Klassiker der Posaunen-Literatur ist Lassus Trombone, komponiert im Jahr 1915 von Henry Fillmore.
Henry Fillmore war eine schillernde Persönlichkeit der amerikanischen Blasmusik. Er wuchs in einer streng religiösen Familie auf, in der die Posaune – man glaubt es kaum – als ‚sündiges und unanständiges Instrument‘ galt. Heimlich kaufte seine Mutter ihm das erste, gebrauchte Instrument für acht Dollar. Er wurde berühmt für eine Spieltechnik, die man Trombone Smear nennt – ein humorvolles, fließendes Gleiten von einem Ton zum nächsten, das sogenannte Glissando.
Auf die Frage, woher der Name Lassus Trombone Stamme, antwortete Fillmore schmunzelnd: ‚Wegen der Melasse! Ich musste einfach ständig an dicke, süße Melasse auf Brot denken.‘
mit emotionalen Balladen wie „May the Road Rise“
In Irland, dem Land der grünen Hügel, der rauen Küsten und der tiefen Melancholie, gibt es einen ganz besonderen Segenswunsch. Er lautet: Möge die Straße dir entgegenkommen, möge der Wind immer im Rücken sein.
Es ist ein Wunsch, der uns sagen will: Du bist nicht allein auf deinem Weg. Selbst wenn es bergauf geht, wenn der Sturm bläst oder der Pfad steinig wird – es gibt Halt, es gibt Zuversicht, und die Sonne wird dein Gesicht wärmen.
Der deutsche Komponist Markus Götz hat diesen alten, irischen Segen in eine wunderbare, berührende Musik gefasst – als eine zarte Ballade, in der die Melodie zu uns spricht wie eine menschliche Stimme, getragen vom warmen Klang des Blasorchesters.
mit „Böhmischer Liebe“
Kennen Sie dieses Gefühl, wenn nach den ersten Takten einer Melodie sofort das Herz aufgeht?
Genau so erging es vielen Musikliebhabern, als im Jahr 2013 ein unscheinbarer, aber genialer Ohrwurm das Licht der Welt erblickte: die Polka Böhmische Liebe von Mathias Rauch.
Was damals als kleiner Geheimtipp begann, hat in kürzester Zeit einen wahren Siegeszug um die ganze Welt angetreten – von den heimischen Festzelten bis auf die großen Bühnen rund um den Globus.
mit weiteren Stücken in Dur und Moll.